[ABC.Etüden 8.9.20] Mit Friends zurück zu den Wurzeln

Die Wörter für die Textwochen 08/09 des Schreibjahres 2020 kommen von mir selbst. Viva BerlinAutor. Dankenswerterweise angestiftet von Christiane darf ich in meiner Gütigkeit erneut die folgenden Worte unentgeltlich der allgemeinen Verfügung an-dienen:

Schabernack
breit
erheben

… und mich ihrer hier ebenfalls b-dienen.

[Etüde an]

Heute tatsächlich einmal etwas völlig anderes. Zurück zu den Wurzeln nämlich.

Aufgrund des breiten medialen Interesses werden es ein- und ausgefleischte Fans bestimmt schon mit bekommen haben, dass sich die Friends für ein Wiedersehen verabredet haben. Neudeutsch könnten wir es auch „Reunion“ nennen. Das wäre zwar neu, dafür fehlte allerdings das Deutsch. Daher lassen wir das.

Jetzt könnten man sich fragen:

„Hä, was hat denn dieser eloquente und bewanderte BerlinAutor nun bitte mit dieser Non-von-Berlin-Serie zu tun? Einer Serie, die ja nun schon länger nicht mehr läuft (16 Jahre) als sie seinerzeit lief (10 Jahre). Einer Serie, die mehr Facebook-Verfolger als Borussia Dortmund und Abba zusammen hat, die sogar den Geburtstag des damaligen Oberbeleuchters feiern. Einer Serie, deren Fans sämtliche Schauspieler spontan in den Adelsstand erheben würden.“

Das ist schnell erklärt. Schließlich kommt der Name des Blogs friend-of-friends.com ja nicht von ungefähr. Irgendwann entwickelten hier aber andere Themen eine Eigendynamik, und so schlief das Thema ein. Fan blieb ich trotzdem.

Spätestens im Mai 2020 soll es aber nun wieder aufwachen in Form einer Sondersendung (im Original weniger sprechend „Unscripted Cast Reunion Special“ genannt). Und was ist geplant? Ja, es wird natürlich Schabernack geben. Zwar behauptet man, dass dieses Special einmalig ist, und größtenteils ungeskriptet ablaufen soll. Seit ich vor vielen Jahren aber einmal erkennen musste, dass sogar die Doku über die Goldsucher in Alaska geskriptet war, glaube ich ja sowas nicht mehr.

Ich rechne trotzdem mit einigen Überraschungen und Gastauftritten. Und ich schwöre, Brad Pitt wird dabei sein. Alles ganz spontan.

Würde ich es, trotz allem Gemaule, trotzdem gucken wenn ich HBO hätte? Ja, bestimmt. Sollte man mir auch irgendwas zwischen 1,5 und 2 Mio zahlen, wenn ich mich auf einer Bühne unterhaltsam gebe? Ja, absolut.

Da das nicht morgen passieren wird, hole ich jetzt einfach mein Überweiss-Fan-Shirt raus und warte auf den Mai 🙂

[Etüde aus]

René

 

 

14 Kommentare

  1. Ah. Nicht-Berlin-Etüde, also hier. Okay, Prinzip verstanden.
    „Überweiss-Fan-Shirt“????? Foto! Foto!!! (Also du mit Shirt.) Ansonsten bin ich da raus. Serien. Weit raus.
    Aber was du da beschrieben hast, ist tatsächlich sehr wahrscheinlich, glaube ich. 😁
    Liebe Grüße
    Christiane 😁☕🥐😺👍

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      1. Siehste, wenn du dir die Farbgebung der Verpackung anschaust, dann bekommst du eine Idee vom Shirt-Design 🙂

        Aber das ist genau das Video bzw. aus der Friends-Episode mit der das hier alles angefangen hat *seufz*

        Gefällt 1 Person

    1. Really? Ich hätte geschworen, dass du das zumindest witzig findest. Du solltest dir das aber auf Englisch ansehen, das ist noch mal besser als mit dem deutschen Synchronstimmen. Bleibt natürlich trotzdem Geschmackssache.

      Und woher wusstest du dann, dass es Herr pit gewesen ist? Sind die Damen um dich herum plötzlich alle in Ohnmacht gefallen? 😉

      Gefällt 1 Person

  2. Ich schau eh alles auf Englisch, aber ich komme insgesamt an so Sitcoms selten ran. Liegt aber auch daran, dass ich mich sehr stark fremdschäme. 😅
    Zum einen waren alle Frauen plötzlich weg und einer neben mir hat ihn auch erkannt. Mir wars wurscht, ich war mitten dabei ne Führung durch das Museum zu geben.

    Gefällt 2 Personen

      1. Kann ich mir vorstellen. Die waren bestimmt alle sehr happy die Damen. Und die Herren haben sich einfach mit gefreut 🙂

        Ich werde dann in Zukunft erzählen können: „ich kenne jemanden im Internet die war mal im selbem Raum wie Brad Pitt“ 🙂

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  3. Ich kann mit der Serie rein gar nichts anfangen. nie vorher gehört, nie gesehen. Aber scheint ja wohl so eine Art „Grundsicherung“ für ein erfülltes Leben zu sein? Könnte mich DAS zu guter Letzt doch noch glücklich machen?

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